unsere Heurigenkarte im Detail

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Alle unsere Säfte, mit Ausnahme des Apfelsafts, stammen aus eigenem Anbau. Die beiden Traubensäfte etwa werden von uns im Weingarten per Hand verlesen und Chargenrein (nur unsere Trauben kommen in unsere Flaschen) naturtrüb abgefüllt. Seit dem Jahrgang 2025 füllen wir so einerseits unseren Blütenmuskateller, aber auch eine Cuvée aus Cabernet Jura und Merlot unvergoren in die Flasche. 

Der Marillen-Fruchtnektar stammt ebenfalls aus den eigenen Obstgärten und wird ebenso Chargenrein gefüllt, um die höchste Qualität in die Flasche zu bringen. Der Hollunderblütensaft stammt von Hollunderstauden in und rund um Ederding und wird von Sylvia jedes Jahr angesetzt. Der Apfelsaft stammt vom Obstbau Marzy, in Stollhofen.

Weil aber bei einem Heurigen Limonaden auch nicht fehlen dürfen, haben wir seit einigen Jahren auch das Bärnstein Dirndl auf der Karte. Dabei handelt es sich um ein Mischgetränk aus Grünem Kaffee- Aufguss, Verjus, Hollunder und Dirndl.

Bei Nachfragen bieten wir Ihnen gerne auch die klassischen Limonaden, Frucade, Almdudler und Cola an.

Gerade auch bei unseren Speisen legen wir den Fokus auf die beste Qualität aus der Region. Nur falls wir in der nahen Umgebung keine entsprechenden Produkte finden, greifen wir auf österreichische Alternativen zurück. Ein Beispiel ist da etwa der Hartkäse. Unser Tilsiter und Bergkäse, aber auch der Weichkäse „Bachensteiner“ und der Sennereibutter auf Ihrer Käseplatte oder am Weinbeißerteller stammen etwa aus dem Bregenzerwald, von der Dorfsennerei Sibratsgfäll. Unsere anderen Käse müssen keine solch weite Reise auf sich nehmen. Etwa der Schafkäse stammt vom Käsehof Stekl aus Gerersdorf im Mostviertel. 

Besonders wichtig ist uns die Niederösterreichische Herkunft des Fleisch. Das Rindfleisch für den Rindfleischsalat etwa stammt ausschließlich aus dem nahegelegenen Triestingtal. Unsere Schweine für Braten, Speck, Wurst und Geselchtes bekommen wir in Hälften aus dem Tullnerfeld von der Fleischerei Wurlitzer und vom Herzogenburger Schweinemäster und Winzerkollegen Nagl. Diese Schweinehälften werden werden von uns zerlegt und weiter verarbeitet, sei geräuchert und getrocknet zum Rohschinken oder Speck, sei es gesurt oder geselcht, oder ganz einfach gebraten. Dementsprechend stammen natürlich auch die Blunze, das Schmalz, das Bratenfett und die Leberpastete aus der eigenen Produktion. So schaffen wir eine Verwertung des ganzen Tieres, was heute im Fine-Dining „In“ ist, setzten wir seit Generationen um: die Verwertung „from Nose to Tail“.

Gerade auch bei Beilagen oder Salaten spielt die Saisonalität eine wichtige Rolle. Denn feldfrisches Gemüse ist ganz einfach das beste. So setzen wir etwa beim Salat auf die Familie Prischink aus Fugging, bei Erdäpfel und Zwiebeln auf die Familie Prischink aus Rottersdorf. Frischgemüse wie etwa Radieschen stammen von den Äckern, etwa 20 entfernt vom Heurigen, von Jungbauern Florian Karner.

Neben traditionellen Speisen, darf auch die ein oder andere Neuheit nicht fehlen. Doch gerade da ist es wichtig, nach den gleichen Grundsätzen zu handeln. Die Kichererbsen etwa, für unseren Humus stammen vom Biohof Herbst in Markersdorf-Haindorf. Bei Milchprodukten setzen wir auf die bewährte Qualität der Molkerei Hiegesberger in Fugging.

Last but not least, unser Brot. Täglich frisch nach altem Familienrezept gebacken, machen wir auch hier keine Kompromisse, wenn es um maximale Regionalität geht: Das Roggen- und Weizenmehl stammt von der Kittelmühle in Herzogenburg, und die Wachauer Laberl von der Bäckerei Keppl in unserer Nachbargemeinde Inzersdorf.

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